Filmforum / Galerie

Die vhs-Galerie

im Haus am Grünen Ring in Wanne

Bereits in den 60er Jahren fanden in der Galerie im Haus am Grünen Ring Ausstellungen namhafter Künstler*innen aus Herne und der Region statt. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt. Darüber hinaus bietet die Galerie eine Plattform für Künstler*innen der Region, die sich Herne verbunden fühlen. Gezeigt werden klassische Bildgattungen, Grafik und Skulpturen oder Gattungsübergreifendes mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Medium Fotografie. Darüber hinaus gibt es immer wieder thematische Anknüpfungspunkte zu übergreifenden Themen der vhs. Pro Jahr zeigt die vhs-GALERIE vier Ausstellungen.

Auf circa 60 Metern Wandlänge bietet sich dem Publikum in Einzelausstellungen einen Überblick über das Schaffen einzelner Künstler*innen oder sie begegnen gleich mehreren Künstler*innen in Gruppenausstellungen, die teils in Kooperation mit weiteren Herner Kulturinstitutionen arrangiert werden.

Eine große Anzahl Wechselrahmen steht für hauseigene Ausstellungen zur Verfügung.

 

Die vhs-Galerie
Haus am Grünen Ring, Herne-Wanne
Wilhelmstraße 37

Ausstellungen in diesem Semester

++ Neu ++
Zur HALBZEIT der Ausstellungen sind Besucher*innen zu thematischen Beiträgen passend zur Ausstellung unter Anwesenheit der Künstler*innen eingeladen.

Als Zeichner verbringt der Essener Künstler Herbert Siemandel-Feldmann immer wieder viele Wochen zur Tierbeobachtung in Namibia. Fasziniert von den Motiven in freier Wildbahn entstehen im Atelier neben Arbeiten auf Papier zumeist großformatige ausdrucksstarke Arbeiten auf Leinwänden. Mit Zeichenkohle setzt er die Besonderheiten der Lichtspiele im Wechsel heller und dunkler Partien um.
Die durch den direkten Kontakt und das persönliche Erleben über das fotorealistische Abbild hinausgehenden Kohlezeichnungen lassen das Erlebnis der Beobachtung und den Tiercharakter gleichermaßen nachvollziehen. Beobachtungen aus den zoologischen Gärten ergänzen die Arbeiten. Arbeiten aus der Werkreihe „50 Elefanten“ machen auf das Problem des Elfenbeinhandels aufmerksam.

Ausstellungsdauer: 03.09. - 22.10.2021
Eröffnung: Fr., 03.09., 17.30 Uhr
entgeltfrei

HALBZEIT über Artenschutz mit Künstlergespräch und einem Vortrag des Dipl.-Biologen Werner Schröder vom NABU International:
Mittwoch, 15.09., 18.00 Uhr
entgeltfrei

Bitte informieren Sie sich  vor Ihrem Ausstellungsbesuch zu den geltenden Corona-Einschränkungen unter www.vhs-herne.de, in den sozialen Medien oder in der  Tagespresse.

Gegensätze, deren Spannungsverhältnis und die Dekonstruktion der Dinge sind die Themen, mit denen sich Verena Schuh auseinandersetzt. Ausgangspunkt der Entstehung ist das Material, das die Künstlerin auf Erscheinungen wie durchgängig/brüchig, Licht/Schatten oder Innen/Außen hin untersucht.
Verwendet werden natürliche Materialien wie Zucker, Kautschuk und Pigmente, aber auch transparenter PVC. Dabei erkundet sie das Zusammenspiel linearer Formen und Materialüberlagerungen durch Schichtungen im Raum. Die Ausstellung macht dies vornehmlich anhand von Objektarbeiten sichtbar. Zu sehen sind in sich geschwungene und verwickelte Gebilde, deren Windungen je nach Perspektive und Lichteinfall neue Sichtweisen ergeben.

Ausstellungsdauer: 04.11. - 10.12.2021
Eröffnung: Do., 04.11., 17.30 Uhr
entgeltfrei

HALBZEIT im Gespräch mit der Künstlerin Verena Schuh:
25.11., 18.00 Uhr
entgeltfrei

Bitte informieren Sie sich  vor Ihrem Ausstellungsbesuch zu den geltenden Corona-Einschränkungen unter www.vhs-herne.de, in den sozialen Medien oder in der  Tagespresse.

Das Thema ist dringlich, die Auseinandersetzungen mit der Corona-Pandemie und den Folgen sind vielfältig. Zeitgleich an vier Herner Kunstorten, der vhs-GALERIE, der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, der Städtischen Galerie und den Flottmann-Hallen, entstehen Resonanzräume für Herner Künstler*innen, deren künstlerisches Schaffen während des Lockdowns nicht pausiert hat. Ihre Kunst lebt von der Auseinandersetzung mit einem Publikum, das im letzten Jahr Kunst- und Kultur vielfach entbehren musste und nun die Chance hat, durch die Auseinandersetzung mit der Kunst einen Schritt zurück zu treten und neue Sichtweisen einzunehmen.

Ausstellungsdauer: 22.01. -  27.02.2022
Am Eröffnungstag, 22.01.2022 ist die vhs-GALERIE von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
entgeltfrei
Informationen zur Eröffnungsfeier entnehmen Sie bitte der Tagespresse, der vhs-Homepage und den sozialen Medien.

Bitte informieren Sie sich  vor Ihrem Ausstellungsbesuch zu den geltenden Corona-Einschränkungen unter www.vhs-herne.de, in den sozialen Medien oder in der  Tagespresse.

Filmforum der vhs-Herne

Seit 1979 gibt es diese Einrichtung bei der vhs. Seit dieser Zeit wurde das Filmforum von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Nach dem Tod von Hartmut Kaminski übernahm der Filmwissenschaftler Dr. Martin Hellmold 2016 diese Aufgabe. Zusammen mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien wählt der Filmbeirat zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, d. h. es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden.

Es werden im Jahr ca. 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zweimal pro Woche, montags (17.30 Uhr) und mittwochs (20.15 Uhr), zu zeigen. Die sehr gute Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können.

Filmwelt Herne
Berliner Platz 7 - 9
44623 Herne
Telefon: 0 23 23 / 14 77 70

Neustart im Herbst 2021

Von Oktober bis Dezember werden acht Highlights aus dem Vor-Corona-Jahrgang den verlorenen Faden der Filmkunst wieder aufnehmen. Die Auswahl des Filmbeirats ist dabei auf emotionale Filme gefallen, die auf unterschiedliche Weise die einzigartige Intensität spürbar machen, die das Kino als Abspielort gegenüber dem Wohnzimmerstreaming auszeichnet. Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der langfristigen Planungen und je nach Entwicklung der Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Informationen erhalten Sie über die Tagespresse, in den sozialen Medien und hier.

Das aktuelle Kinoprogramm

Mo. 25.10., Mi. 27.10.

Regie: Burhan Qurbani
Mit Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch, Martin Wuttke, Joachim Król, Annabelle Mandeng, D 2019, 183 Min.

Nach einer dramatischen Flucht über das Mittelmeer hat der aus dem Kongo stammende Francis den Vorsatz, durch ehrliche Arbeit in Deutschland zu überleben. In der Flüchtlingsunterkunft lernt er den zwielichtigen Reinhold kennen, der versucht, ihn für seine Drogengeschäfte einzuspannen. Der ebenso muskulöse wie scharfsinnige Francis widersteht dem raffinierten Werben und schuftet lieber illegal auf einer Baustelle. Als er sich nach einem Unfall den Anweisungen des Vorarbeiters widersetzt, verliert Francis jedoch diese Arbeit und ist auf sich allein gestellt. Hilfesuchend wendet er sich an Reinhold, der ihn aufnimmt und stützt, aber auch Schritt für Schritt immer tiefer in seine kriminellen Machenschaften hineinzieht. Erst als er Mieze kennenlernt, bekommt das Leben von Francis etwas Stabilität. Sein großer Wunsch ist es, in Deutschland anerkannt zu werden, aber der Preis, den er dafür zahlen muss, ist sehr hoch.
Fast ein Jahrhundert nach dem Erscheinen von Alfred Döblins weltberühmtem Roman gelingt dieser Neuverfilmung auf höchstem künstlerischem Niveau eine ebenso kompromisslose wie mitreißende Aktualisierung der tragischen Geschichte des Franz Biberkopf.

 

Mo. 01.11., Mi. 03.11.

Regie: Robert Eggers
Mit Robert Pattinson, Willem Dafoe, Valeriia Karaman, USA 2019, 99 Min. (FSK 16)

Neuengland im 19. Jahrhundert. In der Einsamkeit einer kleinen Felseninsel versehen zwei Leuchtturmwärter ihren Dienst. Selbst hier, am Außenposten der Zivilisation, gibt es eine klare Hierarchie: Der brummige Tom, äußerlich ein Vorzeige-Seebär mit Vollbart und Pfeife, ist der Boss, der schlaksige Ephraim ist sein Gehilfe. Der robuste Tom führt sich auf, als wäre er der Kapitän auf einer waghalsigen Expedition. Er vertreibt sich die Langeweile mit billigem Rum und derben Späßen. Seinem neuen Gehilfen Ephraim scheint die Einsamkeit dagegen schlecht zu bekommen. Er entwickelt eine Obsession für das Leuchtfeuer und verliert langsam aber sicher die Urteilskraft über die Grenzen zwischen Phantasie und Wirklichkeit.
„Der Leuchtturm“ wurde vor der Corona-Pandemie geplant und gedreht. Doch er präsentiert ein Psychogramm der Einsamkeit, das wie eine grotesk verzerrte Spiegelung der Lockdown- und Quarantäne-Erfahrungen unserer Zeit erscheint.

Mo. 08.11., Mi. 10.11.

Regie: Eliza Hittmann
Mit Sidney Flanigan, Sharon van Etten, Ryan Eggold, Talia Ryder, USA 2020, 101 Min.

Die 17-jährige Autumn lebt in einer Kleinstadt in Pennsylvania. Sie ist ein stilles und zurückhaltendes Mädchen, für dessen Sorgen und Fragen wenig Platz ist, weder an der Highschool noch zuhause bei der Mutter, den Geschwistern und dem Stiefvater. Als Autumn erfährt, dass sie schwanger ist, bleibt ihr als einzige echte Vertraute nur ihre etwa gleichaltrige Cousine Skylar. Während unklar ist, wie es zu der Schwangerschaft kam, ist für Autumn zumindest eines sonnenklar: Sie will dieses Kind nicht zur Welt bringen. Die konservative Ärztin ihrer Kleinstadt ist nicht bereit, solch ein Anliegen zu unterstützen. Und weil Autumn im ländlichen Pennsylvania für eine Abtreibung das Einverständnis ihrer Eltern bräuchte, nimmt sie ihre Ersparnisse und steigt zusammen mit der zuversichtlichen Skylar in den Bus nach New York. Doch der Weg zur richtigen Hilfe ist auch dort weit. Schon bald ist das Geld aufgebraucht. Als einziger Anker im Chaos der Großstadt bleibt den beiden Mädchen ein Junge, der versucht hatte, sich an Skylar ranzumachen.

Mo. 15.11., Mi. 17.11.

Regie: Stéphanie Chuat/Véronique Reymond
Mit Nina Hoss, Lars Eidinger, Marthe Keller, Jens Albinus, Thomas Ostermeier, CH 2020, 99 Min.

Seit dem Tag, an dem ihr Zwillingsbruder Sven eine Krebsdiagnose bekommen hat, ist Lisas Leben endgültig aus den Fugen geraten. Kompliziert war es auch vorher schon. Denn Lisa versucht, wie in einem großen Spagat zwei Leben in eines zu fassen. Während sie selbst gerne in Berlin ihren Lebensmittelpunkt als Autorin sehen würde, hat ihre Kleinfamilie doch längst ihren Wohnsitz in den Schweizer Bergen. Dort verdient Lisas Ehemann Martin für sie und die beiden gemeinsamen Kinder den Lebensunterhalt als Rektor eines Nobelinternats, und verwirklicht sich dabei selbst. Wie existentiell diese Situation für Lisa ist, wird erst durch die lebensgefährliche Erkrankung ihres Bruders deutlich. Um ihn zu retten, lässt Lisa nichts unversucht. Sie kümmert sich um seine rechtlichen Angelegenheiten, spendet Blutplasma, schreibt an einem Theaterstück für sein Comeback als Schauspieler. Und als sich herausstellt, dass ihre Mutter mit der Beherbergung des dahinsiechenden Sohnes in der Berliner Wohnung hoffnungslos überfordert ist, nimmt sie Sven mit in die Schweiz. 

Mo. 22.11., Mi. 24.11.

Regie: Jan Komasa
Mit Bartosz Bielenia, Eliza Rycembel, Aleksandra Konieczna, Tomasz Zietek, Barbara Kurzaj, Leszek Lichota, POL 2019, 115 Min. (FSK 16)

Mit Anfang 20 scheint Daniels Leben schon am Ende zu sein. Die Gefängnisstrafe für eine Gewalttat hat er zwar abgesessen, aber weder seine Kumpane noch der Rest der Gesellschaft machen den Anschein, ihm eine Chance auf Veränderung zu geben. Daniel würde gerne Priester werden, aber der Gefängnispfarrer macht ihm keinerlei Hoffnung darauf. Stattdessen soll der junge Mann sich am anderen Ende Polens in einem Sägewerk melden, bei einem Projekt zur Wiedereingliederung. Doch Daniel hat es satt, immer nur mit Misstrauen und Verachtung konfrontiert zu werden. Noch vor dem Sägewerk macht er kehrt und sucht erst die Kirche des nahen Ortes auf. Um ein Mädchen zu beeindrucken, dem er dort begegnet, gibt er sich als Priesteranwärter auf Wanderschaft aus. Diese Lüge ändert alles. Plötzlich begegnet man ihm mit Hochachtung und Sympathie. Der amtsmüde alte Priester des Ortes braucht dringend eine kleine Auszeit. Er bittet den jungen Anwärter, ihn ein paar Tage zu vertreten. Um nicht aufzufliegen, spielt Daniel seine Rolle weiter. Wie sich zeigt, bringt er dafür Talent mit. Dabei ist die Aufgabe nicht leicht, denn die Bewohner des Ortes stehen unter dem Eindruck eines tragischen Unglücks, dem vor kurzem mehrere Jugendliche zum Opfer gefallen sind.

Mo. 29.11., Mi. 01.12.

Regie: Ladj Ly
Mit Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djibril Zonga, Issa Perica, Al-Hassan Ly, Steve Tientcheu, Jeanne Balibar, F 2019, 102 Min. (FSK 16)

Frankreich 2018. Um seinem bei der Mutter lebenden Sohn näher zu sein, lässt sich der Polizist Stéphane nach Paris versetzen. Er wird einem Team im Vorort Montfermeil zugewiesen, einem der schwer kontrollierbaren Banlieus. In diesem Viertel herrscht ein instabiles Machtgefüge zwischen dem schwarzen Bezirksbürgermeister, dem Vorstand der islamischen Gemeinde, der organisierten Kriminalität und weiteren Gruppen. Alle Bewohner unterwerfen sich den Regeln so gut sie können und auch die Polizei passt sich an. Als Neuling ist Stéphane völlig überfordert und auf die Anleitung durch seine Kollegen angewiesen: den verschlossenen und gewaltbereiten Chris und den kooperativen Gwada, der Konflikte lieber mit Worten entschärft. Als aus dem Zirkus der „Zigeuner“ ein Löwenbaby verschwindet, drohen diese dem Bürgermeister mit offener Gewalt. Stéphanes Team gelingt es, den jugendlichen Täter zu ermitteln. Doch beim Versuch der Festnahme verliert Chris die Nerven und der Junge wird verletzt. Stéphane bemüht sich um medizinische Hilfe, aber Chris setzt alles daran, seine Tat zu vertuschen.

Mo. 06.12., Mi. 08.12.

Regie: Roman Polanski
Mit Jean Dujardin, Louis Garrel, Emmanuelle Seigner, Grégory Gadebois, F 2019, 132 Min.

Paris im Januar 1895. Alfred Dreyfus ist des Hochverrats und der Spionage für das Deutsche Reich für schuldig befunden worden. In einer demütigenden öffentlichen Zeremonie wird der stolze Artillerieoffizier degradiert, um anschließend in die Verbannung auf die Teufelsinsel geschickt zu werden. Wie der Großteil der französischen Öffentlichkeit zweifelt auch Oberst Marie-George Picquart nicht an der Schuld von Dreyfus, der sich als Jude elsässischer Herkunft gleich doppelt zum Sündenbock eignet. Als Picquart die Leitung des Auslandsgeheimdienstes übertragen wird, stellt er jedoch fest, dass die Deutschen weiterhin mit Geheiminformationen aus der französischen Armee versorgt werden. Durch seine Nachforschungen kann Picquart den wahren Schuldigen ermitteln, doch seine Vorgesetzten verbieten ihm, die Intrige gegen Dreyfus aufzudecken. Sie versuchen zudem, den aufrechten Picquart durch eine Versetzung mundtot zu machen. Als die Erkenntnisse dennoch durchsickern, gerät ganz Frankreich in Aufruhr.

Mo. 13.12., Mi. 15.12.

Regie: Christian Petzold
Mit Paula Beer, Jacob Matschenz, Franz Rogowski, Maryam Zaree, Anne Ratte-Polle, Rafael Stachowiak, D/F 2020, 90 Min.

Eigentlich ist Undine, die als Stadthistorikerin in Berlin lebt, gerade am Boden zerstört. Ihr Freund Johannes hat soeben, am Tisch im Caféhausgarten, ihre Beziehung beendet. Während sie noch nach ihm sucht, trifft sie auf Christoph, der sich bei Undine für einen Vortrag bedanken will, den sie kurz zuvor in der Senatsstelle für Stadtentwicklung gehalten hat. Der Industrietaucher war diesem Vortrag wie gebannt gefolgt, denn Undine konnte die trockenen Fakten über die auf den Sümpfen gebaute Stadt Berlin so mit Leben füllen, als sei sie selbst durch all die Jahrhunderte dabei gewesen. Als sich diese Beiden jetzt begegnen, zündet es sofort. Es beginnt eine amour fou, die alle bisherigen Liebesbeziehungen nichtig erscheinen lässt. Und als Christoph Undine mit auf seine Tauchgänge nimmt, spürt er ihre besondere Verbindung zum Wasser. Mühelos folgt sie ihm, der doch jahrelange berufliche Erfahrung hat, in die versunkene Welt eines Stausees.

Ihre Ansprechpartnerin

Natalie Dilekli
02323 / 16-1507
natalie.dilekli@herne.de

Volkshochschule der Stadt Herne

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Tel: 02323 / 16-1643
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