Filmforum / Galerie

Die vhs-Galerie

im Haus am Grünen Ring in Wanne

Bereits in den 60er Jahren fanden in der Galerie im Haus am Grünen Ring Ausstellungen namhafter Künstler*innen aus Herne und der Region statt. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt. Darüber hinaus bietet die Galerie eine Plattform für Künstler*innen der Region, die sich Herne verbunden fühlen. Gezeigt werden klassische Bildgattungen, Grafik und Skulpturen oder Gattungsübergreifendes mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Medium Fotografie. Darüber hinaus gibt es immer wieder thematische Anknüpfungspunkte zu übergreifenden Themen der vhs. Pro Jahr zeigt die vhs-GALERIE vier Ausstellungen.

Auf circa 60 Metern Wandlänge bietet sich dem Publikum in Einzelausstellungen einen Überblick über das Schaffen einzelner Künstler*innen oder sie begegnen gleich mehreren Künstler*innen in Gruppenausstellungen, die teils in Kooperation mit weiteren Herner Kulturinstitutionen arrangiert werden.

Eine große Anzahl Wechselrahmen steht für hauseigene Ausstellungen zur Verfügung.

 

Die vhs-Galerie
Haus am Grünen Ring, Herne-Wanne
Wilhelmstraße 37

Ausstellungen in diesem Semester

Das Thema ist dringlich, die Auseinandersetzungen mit der Corona-Pandemie und den Folgen sind vielfältig. Zeitgleich an vier Herner Kunstorten, der vhs-GALERIE, der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, der Städtischen Galerie und den Flottmann-Hallen, entstehen Resonanzräume für Herner Künstler*innen, deren künstlerisches Schaffen während des Lockdowns nicht pausiert hat. Ihre Kunst lebt von der Auseinandersetzung mit einem Publikum, das im letzten Jahr Kunst- und Kultur vielfach entbehren musste und nun die Chance hat, durch die Auseinandersetzung mit der Kunst einen Schritt zurück zu treten und neue Sichtweisen einzunehmen.

Ausstellungsdauer: 22.01. -  27.02.2022
Am Eröffnungstag, 22.01.2022 ist die vhs-GALERIE von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
entgeltfrei
Informationen zur Eröffnungsfeier entnehmen Sie bitte der Tagespresse, der vhs-Homepage und den sozialen Medien.

Bitte informieren Sie sich  vor Ihrem Ausstellungsbesuch zu den geltenden Corona-Einschränkungen unter www.vhs-herne.de, in den sozialen Medien oder in der  Tagespresse.

Jugendwerkstatt der Jugendkunstschule präsentiert die Ergebnisse aus den Werkbereichen "Druck und Gestaltung", "Stein, Holz, Metall" und "Raum- und Textilgestaltung". Zu sehen sind federleichte Insekten, schillernde Fische und "schwebende Realitäten". Dabei haben die Teilnehmenden der Werkstätten unter Anleitung der  Werkpädagog*innen mit viel Fantasie gearbeitet und verschiedene Techniken erprobt. Entstanden sind Exponate und raumgreifende Installationen aus Holz, Metall, Papier-Masché, Blech, Stoff und Draht.

Ausstellungsdauer:
25.05. - 08.07.2022

Eröffnung: Mittwoch, 25.05.2022, 12 Uhr.

Veranstaltungstipp: Lesezeit - Luft und Wasser für Kinder ab 5 Jahren
in Kooperation mit der Jugendkunstschule und der Stadtbibliothek
Freitag, 01.07.2022, 10.30 - 12.30 Uhr
siehe Kursnummer 6002A

entgeltfrei

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 - 20.00 Uhr
In den Ferien:
Montag bis Donnerstag
08.30 - 12.00 Uhr und 13.30 - 15.30 Uhr
Freitag
08.30 - 12.00 Uhr

Gruppenausstellung in Kooperation mit dem Herner Künstlerbund 90

Das Thema "Energie" und seine vielfältigen Erscheinungsformen hat bereits viele Künstler*innen insbesondere der Moderne fasziniert und ist über den Horizont der Kunst hinweg aktueller denn je.
Die Ausstellung mit Werken der Künstler*innen des Herner Künstlerbundes zeigt unterschiedliche Interpretationen desselben Themas, in denen die Bandbreite des Schaffens der Künstler*innen und die Vielschichtigkeit des Themas zum Ausdruck kommen. Zu sehen sind Zeichnungen, Malerei und Objekte, die teils auf Anlass der bereits im Beuys-Jahr 2021 geplanten Ausstellung entstanden sind.

Ausstellungsdauer: 09.09. - 04.11.2022
Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 09.09.2022

entgeltfrei

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
09.00 - 20.00 Uhr
In den Ferien:
Montag bis Donnerstag
08.30 - 12.00 Uhr und 13.30 - 15.30 Uhr
Freitag
08.30 - 12.00 Uhr

Der Titel der Ausstellung von Werken der Herner Künstlerin Christine Laprell mag irritierend erscheinen. Er bezieht sich auf meist fragile, helle Arbeiten aus den letzten zehn Jahren, die auf den ersten Blick auf  eigenwillige Art ausgewogen erscheinen. Auf den zweiten Blick ergibt sich der Eindruck von Vielschichtigkeit in der Zeichnung, Malerei, Collage, aufeinander losgelassen. Der Ausdruck „planlos“ bezieht sich auf die Vorgehensweise der Künstlerin. Die Bildkomponenten sind zufällig, sie fallen der Künstlerin im Prozess des Arbeitens zu, sie folgt impulsiver Lust am Malen, Zusammenfügen und Sehen, was im Bildfeld als neue Wirklichkeit geschieht: Farbe, gegen Folie, Farbe, die Folie angreift , Schrift, die Farbe und Folie überzeichnet, ankratzt. Der Betrachter ist eingeladen, sich dem Spiel von Farbe, Form und Material zu überlassen.

Ausstellungsdauer: 25.11.2022 - 22.01.2023
Eröffnung der Ausstellung mit Musik von Stefanie Heine (Saxophon): Freitag, 25.11.2022, 19.00 Uhr

entgeltfrei

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
09.00 - 20.00 Uhr
In den Ferien:
Montag bis Donnerstag
08.30 - 12.00 Uhr und 13.30 - 15.30 Uhr
Freitag
08.30 - 12.00 Uhr

In den vergangenen Jahren haben die vier Herner Kunstorte - die vhs-GALERIE, die Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, das Emschertal-Museum und die Flottmann-Hallen - gemeinsam Ausstellungen organisiert, die sich mit dem Themenbereich "Kunst in Herne" auseinandersetzten - alles zeitgleich in den Ausstellungshäusern.

Im Jahr 2018 fand die erste von drei Ausstellungen statt, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, Künstlerinnen und Künstler zu präsentierten, die mit Herne verbunden sind.

Die erste Ausstellung "Spuren" präsentierte die Jahrgänge 1893 bis 1945.
Die zweite Ausstellung "Spuren 2" zeigte die Jahrgänge 1946 bis 1960.
Die dritte Ausstellung "Spuren 3" wird die Jahrgänge 1961 bis 1999 umfassen.

Ausstellungsdauer: 11. Februar - 26. März 2023
Eröffnung der Ausstellung: Samstag 11. Februar 2023

Am Eröffnungstag ist um 15.00 Uhr die Abfahrt von Shuttlebussen geplant. Diese werden dann zu den einzelnen Ausstellungshäusern fahren, so dass Sie bequem alle vier Ausstellungen an einem Tag erleben können. Der Abfahrtsort wird noch bekannt gegeben. Zeit und Ort der geplanten zentralen Eröffnungsfeier entnehmen Sie bitte dem Internet und der Tagespresse.

entgeltfrei

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
09.00 - 20.00 Uhr
In den Ferien:
Montag bis Donnerstag
08.30 - 12.00 Uhr und 13.30 - 15.30 Uhr
Freitag
08.30 - 12.00 Uhr

Filmforum der vhs-Herne

Seit 1979 gibt es diese Einrichtung bei der vhs. Seit dieser Zeit wurde das Filmforum von Hartmut Kaminski, Filmregisseur aus Düsseldorf, betreut. Nach dem Tod von Hartmut Kaminski übernahm der Filmwissenschaftler Dr. Martin Hellmold 2016 diese Aufgabe. Zusammen mit cineastisch interessierten Vertretern der unterschiedlichen Parteien wählt der Filmbeirat zweimal im Jahr Filme aus, die in das Programm des Filmforums aufgenommen werden. Dies sind in erster Linie keine Mainstream-Filme, das heißt es stehen solche Filme im Vordergrund, die einen besonderen Anspruch erfüllen. Filme, die im „normalen“ Kinoprogramm gar nicht oder nur kurz gezeigt würden, kommen so nach Herne und können von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gesehen werden.

Es werden im Jahr ca. 35 Filme gezeigt. Durch die seit 2005 stattfindende Zusammenarbeit mit der „Filmwelt Herne“ ist es möglich, die Filme je zwei- bis dreimal pro Woche, montags (17.30 Uhr), mittwochs (20.15 Uhr) und sonntags (12.30 Uhr), zu zeigen. Die sehr gute Kooperation hat auch den Vorteil, Filme nun in einer hervorragenden Qualität in toller Kinoatmosphäre genießen zu können.
Selbstverständlich sind zu allen Filmen des vhs-Filmforums auch Vorführungen für Schulen möglich. Bitte wenden Sie sich direkt an die Filmwelt Herne.

Filmwelt Herne
Berliner Platz 7 - 9
44623 Herne
Telefon: 0 23 23 / 14 77 70
www.filmwelt-herne.de

Information:
Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der langfristigen Planungen und je nach Entwicklung der COVID-19-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Informationen erhalten Sie über die Tagespresse, in den sozialen Medien und hier.

Das aktuelle Kinoprogramm

So 15.01., Mo 16.01., Mi 18.01.2023

Regie: Laurent Larivière
Mit Isabelle Huppert, Lars Eidinger, Swann Arlaud, Freya Mavor, Louis Broust, Dimitri Doré, F/I/D 2022, 101 Min.

Die Pariser Verlegerin Joan Verra trifft zufällig den Iren Doug wieder, der vor Jahrzehnten ihre erste große Liebe war. Aufgewühlt von dieser Begegnung verlässt sie Paris Hals über Kopf, um in ihrem alten Landhaus etwas Ruhe zu finden. Dort angekommen erinnert sich Joan an die stürmische Zeit in Dublin, als sie an der Seite des charmanten Taschendiebs in einen Strudel von Ereignissen geriet, die im Gefängnis endeten. Von ihrem gemeinsamen Sohn Nathan, der bei ihr in Frankreich aufwuchs, hatte Doug nie etwas erfahren. Unterstützung fand Joan damals bei ihren Eltern, bis die Mutter plötzlich alle Verbindungen abbrach und mit ihrem Kampfsportlehrer nach Japan durchbrannte. Während Joan versucht, mit den Turbulenzen und Verwundungen ihres Lebens ins Reine zu kommen, trifft Nathan überraschend im Landhaus ein. Und auch der exzentrische deutsche Schriftsteller Tim Ardenne, der seine deutlich ältere Verlegerin leidenschaftlich liebt, will Joan nicht den sentimentalen Erinnerungen überlassen.

 

So 22.01., Mo 23.01., Mi 25.01.2023

Regie: Ulrich Seidl
Mit Michael Thomas, Tessa Göttlicher, Hans-Michael Rehberg, Inge Maux, Claudia Martini, A/F/D 2022, 114 Min.

Richie Bravo, der einst so gefeierte Schlagerstar, jagt im winterlichen Rimini seinem verblichenen Ruhm hinterher. Während Schnee und Regen über die verwaisten Strände fegen, steht Richie im Glitzerkostüm auf der Playback-Bühne, um die Herzen einiger dutzend Bustouristinnen fortgeschrittenen Alters zu erwärmen. "Amore mio", "Emilia" oder "Insieme con te" - hier finden seine Songs noch ein dankbares Publikum. Besonders sehnsüchtigen Fans bietet sich Richie auch als Loverboy an und finanziert so seinen kostspieligen, von Alkohol und Spielsucht geprägten Lebensstil. Doch eines Tages steht Tessa vor ihm, seine leibliche, längst erwachsene Tochter. Sie will keine Schnulzen, kein Autogramm und schon gar keine Umarmungen. Sie will nur Geld. Das Geld, das ihr zusteht. Das Geld, das Richie ihr und ihrer Mutter immer vorenthalten hat. Tessas Forderung stellt Richie vor finanzielle Probleme. Gibt sie ihm vielleicht die Chance auf einen familiären Neuanfang?

So 05.02., Mo 06.02., Mi 08.02.

Regie: Philis Nagy

Mit Elizabeth Banks, Sigourney Weaver, Chris Messina, Kate Mara, Wunmi Mosaku, USA 2022, 122 Min. FSK 12

Chicago, 1968. Während politische Unruhen die Stadt und die USA erschüttern, führt die Hausfrau Joy ein gewöhnliches Vorstadtleben. Ihr Mann Will verdient als Rechtsanwalt das Geld, ihre Tochter Charlotte ist im rebellischen Teenageralter. Durch eine erneute Schwangerschaft gerät Joy überraschend in Lebensgefahr. Die männlichen Ärzte, die alleine über einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, halten das Todesrisiko jedoch für akzeptabel. Eine legale Abtreibung ist damit unmöglich. Während Will sich dem Gesetz verpflichtet sieht, ist Joy verzweifelt. Ihr Wunsch danach, das Aufwachsen ihrer Tochter weiter zu begleiten, führt sie zu den „Janes“, einem Geheimbund von Frauen, die sichere Abtreibungen organisieren. Die Begegnung mit diesen engagierten Frauen verändert Joys Leben grundsätzlich.

 

So. 12.02., Mo. 13.02., Mi. 15.02.

Regie: Kilian Riedhof
Mit Pierre Deladonchamps, Thomas Mustin, Zoé Iorio, Camélia Jordana, Christelle Cornil, D/F/B, 102 Min. FSK 12

Der 13. November 2015 beginnt für die Familie Leiris in Paris als ganz normaler, chaotischer Morgen. Hélène, die Mutter des kleinen Melvil, muss eilig zur Arbeit. Antoine, der Vater, sorgt für Chaos in der Küche, weil er beim Mixen der Bananenmilch den Deckel vergisst. Hélène reagiert gelassen, aber außer einem kleinen Disput über den geplanten Korsika-Urlaub ist heute keine Zeit für Gespräche. Auch nicht abends, als sich Hélène zum Konzertbesuch im „Bataclan“ verabschiedet. Antoine liest Melvil zum Einschlafen noch eine Geschichte vor und wartet dann sehnsüchtig auf seine Frau. Es ist schon sehr spät, als er von den blutigen Anschlägen erfährt, die sein Leben soeben grundlegend verändert haben. In der nächsten Zeit lebt er wie in Trance, ist ganz für seinen Sohn da und kann die Freunde und Verwandten, die ihm helfen wollen, kaum an sich heran lassen. An die „toten Seelen“ der Terroristen verfasst er eine Nachricht, die um die Welt geht: „Meinen Hass bekommt ihr nicht “.

So. 19.02., Mo. 20.02., Mi. 22.02.

Regie: James Gray
Mit Anne Hathaway, Anthony Hopkins, Jeremy Strong, Banks Repeta, Tovah Feldschuh, USA 2022, 106 Min. FSK12

Eine Kindheit in Queens, New York. Als Ronald Reagan im November 1980 Präsident der USA wird, ist Paul Graff gerade 11 Jahre alt. Er stammt aus einer Familie mit ukrainisch-jüdischen Wurzeln. Der verträumte Junge zeichnet gerne, doch für diese künstlerische Ader hat allenfalls sein gutmütiger Großvater Aaron Verständnis. Die beschützende Mutter und der leicht cholerische Vater wünschen sich eine seriöse Karriere für ihre Söhne. Pauls älterer Bruder geht auf eine teure Privatschule, die von dem Immobilienunternehmer Fred Trump gefördert wird. Das Schulgeld für Paul können die Eltern jedoch nicht aufbringen. An der staatlichen Schule, die der Junge besucht, freundet er sich mit dem humorvollen Johnny an, dem einzigen schwarzen Mitschüler. Als die Beiden im jugendlichen Überschwang mehrere Schulregeln brechen, schicken die Eltern auch Paul an die Privatschule. Dabei geht es ihnen nicht nur um Bildung. Sie wollen auch Pauls Freundschaft mit Johnny beenden.

So. 26.02., Mo. 27.02., Mi. 01.03.

Regie: Jerzy Skolimowski
Mit Tako, Hola, Marietta, Ettore, Rocco, Mela, Sandra Drzymalska, Isabelle Huppert, POL/I 2022, 88 Min. FSK 12

Was ist diese Welt für ein Ort, wenn man sie mit den Augen eines Tieres betrachtet? Der graue Zirkusesel, der mit einer jungen Artistin eine tänzerische Darbietung aufführt, liefert dem staunenden Kinopublikum eine Antwort auf diese Frage. Nachdem ihn Tierschützer von seinem Arbeitsplatz „befreit“ haben, gerät er auf eine moderne Odyssee durch Polen und Italien. Seine Begegnungen mit Menschen bleiben Episoden, denn sie wissen nicht mehr, was sie mit ihm tun sollen: auf dem Schrottplatz vor einen Karren gespannt, zwischen den Fans eines Amateurliga-Fußballspiels, auf einer Autobahnraststätte voller LKWs, Halsabschneidern und Prostituierten oder im sonnigen Garten einer italienischen Villa. Hat der Esel einen Willen? Was bedeutet Freiheit für ihn? Und was sind das für merkwürdige Menschen, die um ihn herum ihren Willen ausleben und
Freiheit für sich beanspruchen? Ausgezeichnet mit dem Preis der Jury beim Filmfestival in Cannes.

So. 05.03., Mo. 06.03., Mi. 08.03.

Regie: Frances O‘Connor
Mit Emma Mackey, Oliver Jackson-Cohen, Fionn Whitehead, Alexandra Dowling, Gemma Jones, GB 2022, 130 Min. FSK 12

Yorkshire im frühen 19. Jahrhundert. Für die eigenwillige und verschlossen wirkende Emily Brontë werden die Mauern des väterlichen Pfarrhaus mehr und mehr zum Gefängnis. Während die ältere Schwester Charlotte erfolgreich eine Internatsausbildung zur Lehrerin absolviert, und die jüngere Schwester Anne als Liebling des Vaters besondere Aufmerksamkeit genießt, gilt die verträumte Emily im ganzen Ort als Sonderling und Sorgenkind der Familie. Der strenge, puritanische Vater sieht zu viel von der Leidenschaftlichkeit der verstorbenen Mutter in ihr. Nur Emilys Bruder Branwell erkennt ihr Talent und versucht, sie zum Schreiben zu motivieren. Während Branwell mit fragwürdigem Erfolg in London Kunst studieren darf, wird Emily als Frau keine künstlerische Karriere zugestanden. Als der charmante William Weightman als junger Vikar in die kleine Gemeinde kommt, sind nicht nur die Brontë-Schwestern entzückt. Für Emily wird es zu einer schicksalshaften Begegnung.

 

So. 12.03., Mo. 13.03., Mi. 15.03.

Regie: Maria Schrader
Mit Carey Mulligan, Zoe Kazan, Patricia Clarkson, Andre Braugher, Peter Friedman, Zach Grenier, USA 2022, 129 Min. FSK 12

Im Auftrag der »New York Times« ermitteln die beiden Reporterinnen Megan Twohey und Jodi Kantor zu Fällen sexuellen Mißbrauchs von Frauen in der Filmbranche. Schnell wird ihnen klar, dass sie es besonders im Umfeld des Hollywoodproduzenten Harvey Weinstein mit einem alltäglichen Phänomen zu tun haben, das vom System gedeckt wird. Viele Betroffene geben zu, von Weinstein sexuell belästigt oder sogar missbraucht worden zu sein, wollen aber keinesfalls zitiert oder namentlich genannt werden. Sie fürchten negative Folgen für ihre eigene Karriere oder sie haben gegen Geld ein „Non-Disclosure Agreement“ unterzeichnet, eine
Verschwiegenheitsverpflichtung. Twohey und Kantor müssen einen Weg finden, die Frauen zur öffentlichen Aussage zu bringen, sonst können sie die Geschichte nicht publizieren. Inzwischen machen die Anwälte von Weinstein Druck bei der Zeitung, um einen Artikel über die Praktiken des Produzenten zu verhindern.

So. 19.03., Mo. 20.03., Mi. 22.03.

Regie: Lauriane Escaffre, Yvo Muller
Mit Karin Viard, Grégory Gadebois, Noée Abita, Phillipe Uchan, Lauriane Escaffre, Pauline Clément, F 2022, 93 Min. FSK 6

Marias Leben verläuft in festen Bahnen. Die schüchterne Pariser Hausfrau führt nebenbei den Haushalt einer alten Dame. Verheiratet ist sie seit 25 Jahren, aber ihr ständiger Begleiter ist ein kleines Büchlein mit geblümtem Einband, in dem sie heimlich ihre Gedanken und Gedichte notiert. Als die alte Dame stirbt, braucht Maria einen neuen Job. Durch einen Zufall gelangt sie als Reinigungskraft an die Académie des Beaux-Arts, einen Ort, an dem hinter jeder Tür eine Überraschung wartet. Die Weltoffenheit der jungen Studierenden, ihre ungewöhnlichen Kunstprojekte und die ganze kreative Atmosphäre bringen Marias Alltagstrott gehörig
durcheinander und wecken ihre Sehnsucht nach Neuem, die viel zu lange keinen Ausdruck gefunden hat. Und dann ist da noch Monsieur Hubert, der skurrile, ein bisschen brummige Hausmeister der Kunsthochschule, der in seinem Büro heimlich den Elvis-Hüftschwung übt.

So. 26.03., Mo. 27.03., Mi. 29.03.

Regie: Lucas Dhont
Mit Eden Dambrine, Gustav de Waele, Émilie Dequenne, Léa Drucker, Kevin Janssens, B/F/NL 2022, 109 Min. FSK 12

Léo und Rémi, zwei 13-jährigen Jungen, sind beste Freunde und stehen sich nah wie Brüder. Schon seit Jahren teilen sie alles miteinander, vertrauen sich blind und sind unzertrennlich. Der Ort ihrer Freundschaft ist das Haus der Familie von Léo und die Blumenfelder in der Nähe von Ghent. Im Sommer wechseln die beiden Jungen gemeinsam an die weiterführende Schule. Unter den skeptischen Augen der neuen Mitschüler*Innen keimt in den Heranwachsenden erstmals der Gedanke, dass ihre enge Freundschaft nicht „normal“ sein könnte. Aus der Angst, von anderen ausgelacht und ausgegrenzt zu werden, zerbricht das Vertrauen zwischen den Freunden. Beide leiden darunter, aber die Offenheit ihres Verhältnisses ist verloren und für ein klärendes Gespräch fehlen die Worte. Rémi verschließt sich und widmet sich intensiv dem Eishockey. Der verletzliche
Léo findet jedoch nur schwer einen Umgang mit der neuen Situation.

Ihre Ansprechpartnerin

Natalie Dilekli
02323 / 16-1507
natalie.dilekli@herne.de

Volkshochschule der Stadt Herne

Wilhelmstr. 37 | 44649 Herne
Tel: 02323 / 16-1643
Fax: 02323 / 16-12339255
E-Mail: vhs@herne.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
08.30 - 12.00 Uhr und 13.30 - 15.30 Uhr

Freitag
08.30 - 12.00 Uhr