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"Ab 5.45 Uhr wird zurückgeschossen!" - Der Überfall auf den Sender Gleiwitz als inszenierter Auftakt zum Zweiten Weltkrieg Vortrag in Kooperation mit der Martin-Opitz-Bibliothek und der Sektion Konin des Vereins zur Förderung der partnerschaftlichen Beziehungen der Stadt Herne e.V.

Mit einem Verbrechen besonderer Art begann der Zweite Weltkrieg. Nach heimlichen Absprachen zwischen Hitler und Stalin über die Aufteilung Polens, bedurfte es eines unmittelbaren Anlasses zum Krieg. Der Weltöffentlichkeit und der eigenen Bevölkerung musste ein damals plausibler Kriegsgrund präsentiert werden. So inszenierte die Gestapo drei "Übergriffe" Polens auf deutsche Einrichtungen, während der deutsche Truppenaufmarsch schon in vollem Gange war. Um einen Anlass für Hitlers berüchtigte Rede ("Ab 5.45 Uhr wird zurück geschossen!") zu liefern, schreckte die deutsche Seite nicht vor kaltblütigen Morden und einem Betrug der Öffentlichkeit zurück. Vor dem Hintergrund der Zeitsituation werden die verbrecherischen Hintergründe des von der Gestapo inszenierten Überfalls auf den Sender Gleiwitz vorgestellt und in einen zeitgeschichtlichen Kontext gestellt.

Status: Kurs abgeschlossen

Kursnr.: 19B2109

Beginn: Mi., 11.12.2019, 19:00 - 21:00 Uhr

Termin(e): 1

Kursort: Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1; Raum 064, Vortragsraum

Gebühr: 0,00 €


Datum
11.12.2019
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Willi-Pohlmann-Platz 1, Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1; Raum 064, Vortragsraum


Abgelaufen


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