Gesellschaft / Politik

Antisemitismus und Judenfeindlichkeit in Europa vom Mittelalter bis zur Gegenwart Online-Vortrag und Diskussion

Die Geschichte des Antisemitismus begann weit vor Hitler. Im Mittelalter verfolgte man Juden als "Christusmörder" und schrieb ihnen unterschiedliche Verbrechen zu. Im 19. Jahrhundert definierten Denker wie Fichte die deutsche Nation in Abgrenzung zum Judentum. Um 1900 bekam der Rassismus biologische Züge. Die Literaten des 20. Jahrhunderts lancierten Klischees, die den Holocaust vorbereiteten. In der DDR und der BRD setzten sich trotz Auschwitz (!) und danach antijüdische Ressentiments fort. Im Berlin des 21. Jahrhunderts können Kinder jüdische Schulen nur unter Polizeischutz besuchen! Ein Gang durch die deutsch-europäische Geschichte skizziert die Kontinuität der antisemitischen Klischees. Gründe für die Entstehung und Empfänglichkeit des Menschen für rassistische Phantasien werden vorgestellt und aufgedeckt. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Schutzvorgaben: 1,5 m Abstand zu anderen Teilnehmenden, Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, Handhygiene und Husten- Niesetikette.
 

Status: Plätze frei

Kursnr.: 21A2013

Beginn: Do., 04.03.2021, 19:00 - 21:00 Uhr

Termin(e): 1

Kursort: Online

Gebühr: 0,00 €

Kulturzentrum; Veranstaltungssaal
Willi-Pohlmann-Platz 1
44623 Herne

Datum
04.03.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Willi-Pohlmann-Platz 1, Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1; Raum 050, Saal




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