Gesellschaft / Politik

"Wenn die Soldaten kommen!" Die unruhigen Jahre (1920-23) zwischen Kapp-Putsch, Ruhrkampf und Hitler-Putsch Bildvortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Stadtarchiv Herne und der DGB-Geschichtswerkstatt

Reaktionäre "Freikorps" waren nicht nur an der Niederschlagung des Spartakusaustandes (1919 in Berlin) beteiligt. Sie verteidigten gleichzeitig Ostpreußen gegen Polen und Russen. Mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages (20.1.1920) standen diese "soldatischen Männer" (Theweleit), deren Leidenschaft das Töten war, vor ihrer Entlassung. Daraufhin putschten General Lüttwitz und der reaktionäre Generallandschaftsdirektor Kapp (Königsberg) am 12./13. März 1920. Sie schickten die "Brigade Ehrhardt" - mit Hakenkreuz am Stahlhelm - nach Berlin. Der Putsch scheiterte am Widerstand der Beamtenschaft und einem Generalstreik der Arbeiter. Die Putschisten flohen zwar am 17.März 1920 nach Schweden. Aber der Kampf ging u.a. an der Ruhr und in Sachsen weiter: Die Arbeiter forderten Reformen, konnten sich aber gegen die eingesetzte Reichswehr nicht durchsetzen. Erst nach dem gescheiterten Hitler-Putsch (1923) kam die Weimarer Republik - vorübergehend - zur Ruhe.

Status: Plätze frei

Kursnr.: 20A2102

Beginn: Mi., 18.03.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

Termin(e): 1

Kursort: Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1; Raum 064, Vortragsraum

Gebühr: 0,00 €


Datum
18.03.2020
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Willi-Pohlmann-Platz 1, Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1; Raum 064, Vortragsraum




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